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Autor: MartinBret

„«Doing Jazz in Germany (2019)» – Working Conditions of young professional German jazz musicians“ (Qualitative Survey, [Preprint])

In November-December 2019, I did a qualitative survey focussing on life and working conditions of young professional German jazz musicians. The project was undertaken for and presented at the 2nd international symposium of the Hungarian Jazz Research Group (Jatakucs), following the invitation of Kornél Zipernovszky to Budapest in 02/2020. As the Covid-19 pandemic spread over the globe it became apparent that a publication of the subsequent paper would not be possible in 2020 due to many delaying factors in the academic conference and publication spheres.

Instead, I decided to upload a preprint version of the article here on my website with the aim of making the findings more accessible.

 

Abstract

Jazz culture in today’s Germany is a broad kaleidoscope of creative local and translocal musicians, scenes, clubs, festivals and universities. Still, the majority of German jazz musicians struggles to make a decent living doing jazz (Renz 2016). The article drafts an overview aimed for an international readership, asking how the German jazz scenes and networks in context with state subsidies and institutions are generally structured. On the other side stands the question of social and practical realities of a young generation of professional German jazz musicians. How and why are they «doing jazz» (Müller 2017)? Here, again aimed for an international audience, the article presents findings of the first large German jazz study („Jazzstudie 2016“, Renz 2016) and compares key insights and hypothesis to findings of a qualitative focussed survey undertaken by me in December 2019. As a mostly educated middle-class music, jazz has seemingly lost its friction as a means to mutualize, criticize or take part in contemporary political discourses. Yet, being a jazz musician is a valid life script in nowadays Germany. Central aspects here seem to be individuality and the expression of oneself. The overall intention of this paper is to give some insights into existing cultural structures, as well as discussing self-conceptions and needs of a selection of young professional German jazz musicians.

 

You can view the full paper preprint here

 

 

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NO-INCOME-NOVEMBER für Musiker*innen  – LAG SONGKULTUR THÜRINGEN

Angesichts der aktuellen Lage für Musiker*innen im Popularbereich ein Aufruf zur Schaffung von Perspektiven für Thüringer Künstler*innen der LAG SONGKULTUR THÜRINGEN:

NO-INCOME-November (Dezember, Januar, …)“ – Perspektiven für Musiker*innen im Popularmusikbereich JETZT

NO-INCOME-November (Dezember, Januar, …) – Perspektiven für Musiker*innen im Popularmusikbereich JETZT

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Übersicht: Jazz-Institutionen in Deutschland (Umfrage 2019/2020 – [englisch])

Die Abbildung ist Teil eines Vortrags über Lebens- und Arbeitsbedingungen junger Jazzmusiker*innen in Deutschland, die im internationalen Kontext eines Symposium der Ungarischen Jazzforschungsgruppe JATAKUCS im Februar 2020 auf Englisch vorgestellt wurde. Der Kontext ist eine von mir im Dezember 2019 geführte qualitative Studie etwa 30 professioneller Jazzmusiker*innen in Deutschland. Eine Publikation der Ergebnisse dieser Umfrage ist derzeit in der Bearbeitungsphase.

Hinzufügungen zur Abbildung sind sehr gerne gesehen! [Abbildung in hoher Auflösung]

Konferenzprogramm: International Jazz Studies Symposium 2020_Nemzetközi Jazztanulmányi Szimpózium 2020

 

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100 Jahre Bauhaus: „Groove baut Haus“ – Jazz-Bassist und Komponist Fabian Misch über tatsächliche Komplexität und scheinbare Simplizität

Der Jazz-Kontrabassstudent Fabian Misch komponierte ein Werk für Big Band im Bauhaus-Stil. Am 06. April 2019 wurde es anlässlich der feierlichen Eröffnung des neuen Weimarer Bauhaus-Museums uraufgeführt.

Die Frühlingssonne steht angenehm wärmend über der großen Bühne die eigens für diesen Tag neben dem neuen Bauhaus-Museum in Weimars Innenstadt aufgebaut prangt. Herunter dringen schnittige Jazz-Klänge gen Publikum: drei 17-köpfige Jazz-Ensembles – das Jugendjazzorchester Sachsen-Anhalt, die Landesschülerbigband Thüringen und die Landesjugendbigband Thüringen konzertieren von Swing bis Free. Zunächst jedes Jazz-Orchester für sich, schließlich alle gemeinsam. Im Publikum steht Fabian Misch, Masterstudent Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, der für die LJBB Thüringen eine von vier Bauhaus-Kompositionen schrieb und einstudierte.

Fabian ist dabei wahrlich ein Thüringer Eigengewächs – seine Kindheit verbrachte er in Erfurt, musikalisch geprägt durch die Augustiner Kantorei, die Band „Hannes Kinder“ und Mitwirkung bei Musicals der Erfurter Theaters „Schotte“. Mit 18 entschied er sich „auf eigene Faust“ für eine Studienvorbereitung, maßgeblich unterstützt vom ehemaligen HfM-Studenten Matthias Eichhorn, der heute an der Leipziger HMT Jazz-Bass lehrt. Nach dem BA- Studium für Jazz-Kontrabass in Leipzig entschied er sich als Masterort für die Weimarer Musik-Hochschule: „Ganz einfach um Neues auszuprobieren“. Auch sein jetziger Hauptfachlehrer, Prof. Manfred Bründl und gute Studienbedingungen der Hochschule trugen zur Entscheidung bei.

Die Big Band für die er jetzt komponierte, komplettierte er noch bis vor Kurzem selbst. Gute zwei Jahre spielte Fabian Kontra- und E–Bass in der Landesjugendbigband Thüringen, Talentschmiede und „Durchlauferhitzer“ talentierter Spieler*innen der nächsten Jazzgeneration Thüringens. Das Ensemble wird getragen durch die Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen und arbeitet seit mehr als zwei Jahrzehnten an der Basis und Zukunft dieser musikalischen Praxis. (…)

Voller Text:

„Groove baut Haus“ – Jazz-Bassist und Komponist Fabian Misch über tatsächliche Komplexität und scheinbare Simplizität 

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